ADFC Feierabendtour 27.04.2017

Wasser, Natur und Moor

Eine Feierabendtour

 
Die zweite Feierabendtour des Jahres führte uns am 27. April 2017 erneut ins Grüne. Zwölf Teilnehmer waren dabei. Der Wettergott meinte es gut mit uns, denn es hat nicht geregnet. Das soll was heißen, wo der April dieses Jahr besonders launisch war. Die Tour stand unter dem Motto »Wasser, Natur und Moor«. Vom Stautorkreisel ging es zunächst die Hunte entlang. Unser Tourenleiter Dierk Ahnepohl führte uns anschließend in die Gellener Torfmöörte. Es handelt sich hierbei um ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und besteht aus Hoch- und Niedermoor sowie Moorgrünland. Moore haben ja sowieso ihren ganz besonderen Reiz. Spukgeschichten von Moorleichen gehen einem unwillkürlich durch den Kopf, sobald man in diese Welt eintaucht. Das morsche Holz, die verwunschene Atmosphäre und die andersartige Flora und Fauna bedeuten einen spannenden Lebensraum. So gab es Wollgräser zu bestaunen. Auch die besonders geschützte Sumpf-Calla konnten wir entdecken. Für die Pause war ein besonders schöner Ort vorgesehen:
ein beschaulicher Moorsee. Da schmeckte die Wegzehrung gleich doppelt
so gut. Über Schotterwege ging es anschließend Richtung Bornhorster Seen und danach zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt sind wir über 30 km gefahren. Was gibt es schöneres als mit Gleichgesinnten bei frischer Luft durch's Grüne zu fahren? Der Stress des Alltags ist wie weggeblasen.
Feierabendtour eben.
(Wiard Janßen)


ADFC Wanderung 26.02.2017

Durch Feld, Wald und Moor zum Grünkohl

Durch sumpfige Moore, über morsche Brücken, über mit
braunem Wasser gefüllte Gräben, durch schöne Birkenhaine
und unter umgestürzten Bäumen hindurch wanderten und
kletterten 17 hungrige ADFC- Läufer im Februar ihrem ersehnten
Ziel entgegen.


Es ging 13 km weit von Großenkneten nach Huntlosen. Dort warteten die besonderen Grünkohlgerichte des kreativen Kochs und Besitzers des Restaurants »Schalotte« -Herrn Jörg Stein- auf uns. Zur Auswahl standen z.B. »Grünkohl mit Datteln, Knoblauch und Rigatino« oder »Grünkohllasagne mit Hartkäse«. Aber auch Liebhaber des traditionellen Pinkelgerichts kamen auf ihre Kosten. Zum Abschluss gab es köstliches selbstgemachtes Eis oder einen
doppelten Espresso.
Müde, satt und zufrieden über den schönen Tag fuhren wir anschließend
mit der Nordwestbahn nach Oldenburg zurück.
Die Tour wurde organisiert und geleitet von Jutta Alisch und Cornelia Liebeskind. Im Winter 2018 werden wir wieder nach Huntlosen zur Schalotte
laufen. Vermutlich wird es dann ab Sandkrug immer an der Hunte entlang gehen. Wer kommt mit?
(Anke Lüken)


ADFC Sonntagstour 09.04.2017

Ein Sonntag im Frühling


Die Sonne scheint. Der Himmel leuchtet blau. Es ist noch nicht viel los auf den
Straßen. Aus allen Stadtteilen Oldenburgs strömen radelnde Menschen ins Zentrum zum PFL. Dort steht schon die Tourenleiterin und erwartet die Radler mit leichter Panik im Blick, denn der Vorplatz füllt sich… 30, 31,32,33…«O Gott, hoffentlich kommt noch jemand von unseren Tourenleitern, der den Schlussmann macht«. Und da kommt Axel, er hat zwar wegen einem Handicap am Knie noch eine Krücke am Lenker, aber Radfahren geht immer.
Nun kann es losgehen, erstmal in Richtung Ofenerdiek aus der Stadt raus, durch den Bürgerbusch, am Swarte-Moor-See vorbei. Überall leuchten Frühlingssträucher in bunten Farben, gelbe Forsythien, zartlila Magnolienbäume, rosa Kirschblütenbäume und weiße Rhododendronhecken. Hinter mir wird gerätselt: »Was ist das für ein Strauch, ach ja eine Zaubernuss
«. In den Gristeder Büschen schlagen schon die Buchen, Kastanien und Eichen aus, obwohl der Mai noch lange nicht gekommen ist.
Die Stimmung ist fröhlich, keine(r) beklagt sich über zu schnelles oder zu langsames Tempo, die Truppe fährt diszipliniert und der letzte Mann sorgt
umsichtig dafür, dass keine(r) verloren geht. Eine große Hilfe ist natürlich das windstille, sonnige Wetter.
Im schönen Garten des Landcafes Neumann am Zwischenahner Meer finden wir
alle ein Plätzchen. Die Wahl zwischen den vielen leckeren Torten fällt schwer. Obwohl wir so viele sind, ist für alle genug da, und wir werden freundlich versorgt.
Zurück geht es durch das Richtmoor, über Neuenkruge, Borbeck und Metjendorf nach Hause.
So schön sind Sonntage mit dem ADFC!
(Anke Lüken)


ADFC Sonntagstour 31.05.2015

Gutes Essen passt auch immer zu guten Fahrrädern …

Zum 3-mal fand in Oldenburg eine Tagestour vom ADFC Oldenburg in Kooperation mit der Liegeradgruppe Oldenburg statt. Seit 2013 findet einmal jährlich eine solche Tagestour statt. Die Themen sind unterschiedlich, es geht aber immer auch um Liegeräder. War das Thema 2013 „Biohof und Recycle-Liegeräder!“ – eine Besichtigung eines Betriebes  und von interessanten Liegeradmodellen aus Altteilen. So rückte 2014 unter dem Titel „Gutes Essen und Liegeräder(-gut fahren)“ der Genuss in den  Vordergrund. Auf der Tour konnten Liegeräder getestet werden, es gab gutes Essen und eine Ausstellung in einer Bildhauerei. Es war ein bunter Tag voller Lebensgenuss!

In diesem Jahr trafen sich am 31. Mai unter dem Motto „Liege- und Gesellschaftsfahrräder“ 31 Teilnehmer zur 3. Ausfahrt der Oldenburger Liegeradgruppe  in Kooperation mit dem ADFC Oldenburg.  Als Verband fuhren wir flott nach Hude. Kurz vor dem Ziel kamen Bernd  und Bernhard (aus Bassum und Syke) mit ihren Velomobilen dazu. In Hude besuchten wir das Anwesen des Fahrradtüftlers Heiko. Vor Ort war auch der Liegeradkonstrukteur Fidi, so konnten wir eine breite Palette von Konzepten und Ideen anschauen und teilweise testen. Für Kaffee und Tee vor Ort war gesorgt, Annette hatte am Vortag einige Kuchen gebacken. Auch Hanna hatte einen Kuchen dabei und last but not least – Olaf hatte einen Kuchen und seinen Efendi-Roller dabei.
So ging auch alsbald das muntere Testen von Fahrradkonzepten und Kuchenvariationen los. Im Laufe des Vormittags traf noch eine Abordnung des Bremer Liegeradtreffs ein, den Harald auf Schleichwegen nach Hude geführt hatte.

Probefahrt mit Dreirad

Bei den Fahrrädern probierten die ungeübten gerne die Dreiräder und einfache Liegeräder.

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der Zeit kamen ein Rücken an Rücken Tandem und andere Gesellschaftsräder an die Reihe.

 

 

 

Aber auch die Knicklenker und ein Rad mit Arm- und Beinantrieb fanden Interessenten. Am frühen Nachmittag ging es zurück nach Oldenburg, der Wind kam jetzt mächtig von vorne. Da überlegte manch einer, ob er nicht ein windschnittigeres Antriebssystem haben will!

 



Wir danken allen Mitwirkenden für diesen gelungenen Nachmittag. Neben der üblichen Spende für den ADFC gab es noch eine Spendenaktion für Kaffee und Kuchen im Wert von 81,50 Euro, welche Annette und Heiko an den HPV weiter gegeben haben. Heiko bedankt sich für dieses Geld nochmals im Namen des HPV`s.
Öffnet externen Link in neuem FensterLink zum Text auf der Seite der Oldenburger Liegeradgruppe.

ADFC Sonntagstour 5.10.2014

Tour an die Wümme


Morgens am Huntedeich |KB

Klaas schreibt: Am Samstag sagte der Wetterbericht noch Regen vorher, der Sonntag bot jedoch einen schönen Herbstmorgen, zu dem Anne, Anke L, Anke W., Birgitt, Dieter, Gabi, Horst, Jürgen, Katrin, Klaas, Konrad, Markus, Michael, Patrick, Rolf F., Rolf M., Volkmar, Werner L., Werner P. und Wolfgang am Treffpunkt beim PFL zur 70 km (zweieinhalb Sterne) “Tour an die Wümme” eintrafen.

Für diese letzte, reguläre ADFC Tagestour des Jahres 2014 führte Dieter die 20 Teilnehmer von Oldenburg an der Hunte entlang zur Frühstückspause am Blankenburger Siel. Nach der ersten Pause fuhren die sich lebhaft unterhaltenden Radfahrer weiter nach Huntebrück, über Schlüterdeich, Dreisielen, und Bettingbühren zum Fähranleger Berne. Mit Zehnerkarten des Tourenleiters für die Fähre nach Farge überquerten Rad und Radler zusammen zu je ein Euro die Weser. Danach fuhren die Radler am Weserdeich nach Blumenthal, durch den offenbar auch bei Hund und Herrchen beliebten Wätjens Park und dann die Fröbelstraße an die Weserpromenade in Bremen-Vegesack. Am Fähranleger vorbei ging es bis zur Klappbrücke über den Vegesacker Yachthafen, wo viele Radler und Fußgänger mit der Gruppe aus Oldenburg auf das Absenken der Brücke warteten. Auf der anderen Hafenseite ging die Route am Schulschiff Deutschland vorbei zum Lesum-Sperrwerk; von dort nach kurzem Halt wegen einer weiteren auf Schiffdurchfahrt gestellten Klappbrücke auf die andere Deichseite und dann auf dem Deich über Bremen-Burg zum alten Pumpwerk Wasserhorst. Dort verspeisten die Teilnehmer zur Mittagspause ihren mitgebrachten Proviant an Tischen in der Sonne. Nach der Mittagspause ging es auf bei Radlern und Inlineskatern beliebten glatt geteerten Wegen am Wümmedeich über Wasserhorst, zur Genussmeile am Dammsiel, wo Dieter zuerst das Bioeis bei “snuuten lecker” pries. Weil bei der Eisdiele aber schon Massen an Fahrrädern und einige Autos standen, entschied die Gruppe sich einstimmig gegen den Eistrubel und für Kaffee und Kuchen ein paar Kilometer weiter, bei Gartelmann’s Dielencafé. Bis dorthin war die Gruppe 59,32 km gefahren.

Im vielbesuchten Dielencafé gab es zu fairen Selbstbedienungspreisen sehr guten Tee und Kaffee sowie leckeren, hausgemachten Blechkuchen und Torten. Diese genoss die Tourengruppe an den üppig vorhandenen Tischen und Stühlen im Sonnenschein.

Zwölf Radler fuhren vom Dielencafé zum Hauptbahnhof Bremen, für die im Programm geplante und reservierte Bahnfahrt nach Oldenburg. Dazu folgten sie Markus’ Tandem für etwa 10 km. Es ging auf dem Wümmedeich weiter bis Kuhsiel, von dort über den Bremer Stadtwald und Bürgerpark bis zum Hauptbahnhof Bremen.

Für Anke W., Dieter, Gabi, Horst, Klaas, Rolf M. und beide Werner war die 70 km Distanz offenbar noch nicht genug. Sie traten für den Rückweg nach Oldenburg noch schneller in die Pedalen. Es ging auf dem Wümmedeich non-stop zurück bis Vegesack, dann mit der anderen Fähre nach Lemwerder und am Weserdeich über Ritzenbüttel, Bardenfleth, Motzen, Ganspe, Warfleth, Bettingbühren und Dreisielen nach Huntebrück. Von dort ging die Route wieder am Huntedeich entlang zurück nach Oldenburg, wo die letzten acht eine gute Stunde vor Sonnenuntergang beim Schwan am Stau eintrafen. Hier wurde das eingesparte Bahngeld umgehend in ein leckeres Feierabendgetränk investiert und der perfekte Radeltag klang sehr entspannt bei Sonnenuntergang aus.

Die Gruppe fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20.1 km/h über die 116,3 km Gesamtdistanz (inkl. Rückweg). Dabei hat der radelnde Reporter an diesem Sonntag gut 4.000 kcal verbrannt. Die unbearbeiteten und leicht fehlerhaften GPS Daten zur Tour (nach Pausen blieb das Tracking zweimal eine Weile ausgeschaltet) können hier eingesehen werden.

Dieter hat eine tolle Tour geführt, an einem super sonnigen Herbsttag, ohne Wind und mit idealen Temperaturen bis 21° C. Fazit: bereite Dich auf Regen vor, lass Dich aber für eine Radtour nicht von der Wettervorhersage abhalten.

Klaas Brümann

Bilder von Rolf F. und Klaas


Sonntagstour 14.09.2014

 Torsholter Kirchweg

Klaas schreibt: Für Sonntag den 14. September 2014 war Regen angesagt, aber am PFL trafen pünktlich vor 9 Uhr die unverdrossenen Allwetterradler Anja, Anke W., Anke L., Gabi, Georg, Klaas, Markus, Michael, Rolf F., Rolf M. und Werner zur ADFC Tagestour “Torsholter Kirchweg” ein.

Die Gruppe verließ Oldenburg Richtung Norden durch den großen Bürgerbusch, am “Swarte- Moor-See” in Ofenerdiek vorbei. Dann auf durchweg gut zu fahrendem Asphalt durch Neusüdende, Bokelerburg bis zum “Landschaftsfenster” in Wemkendorf, dem sogenannten “Turm eines Poeten”, das zur Betrachtung der für den Raum um Nutteln prägenden Wallhecken einlädt. Dort legten die elf Tourenfahrer eine Frühstückspause im Freien ein.

Die Tour ging weiter quer über bewaldete Abschnitte entlang des Golfplatzes Hahn-Lemden (glücklicherweise ohne direkten Ballkontakt), am Nethener Beachclub vorbei nach Spohle. In Jührdenerfeld ging es erst zu einer Kriegsgedenkstätte. In Anbetracht der heranziehenden dunklen Wolken fuhr die Gruppe jedoch ein paar hundert Meter weiter zu einer Rast an überdachten Bänken und Tischen, wo die Teilnehmer auch die ADFC Spendendose wieder aufwerteten. Als die ausgeruhten Beine wieder in die Pedalen traten fielen erst nur wenige Regentropfen. Am Klosterhof Jührden / “Swingolf” (Slogan: “Golf für Jedermann”) vorbei ging es zum “Tor nach Europa”: dem “Flugplatz Westerstede-Felde”. Dort hielt die Gruppe kurz und warf auch einen Blick auf das vom Flughafeneigentümer Rolf Vahlenkamp in diesem Jahr neu erstellte “Schloss Köhlmoor”, dessen mit Lüftlmalerei verzierte Architektur sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrief.

In Hollwege regnete es so heftig, dass Räder und Fahrer für etwa 20 Minuten in offenen Scheunen Schutz suchten. Bald ging es weiter und am westlichen Rand von Westerstede vorbei. Nach Überqueren der Großen Süderbäke auf gut zu fahrenden Radwegen fern jeden Autoverkehrs erreichte die Gruppe die Stelle wo im Mittelalter einmal die Burg der Grafen von Mansingen gestanden hat. An einem zum Gedenken an diese Stätte errichteten, modernen ökumenischen Altar aus Beton und Glas machten die Radler halt. Es regnete nun auch deutlich weniger.

Danach führte die Tour am Fikensolterfeld vorbei den Torsholter Kirchweg entlang und durch Torsholt zu Thea’s Café auf dem Osterkamp. Hier fanden Kaffee, Tee und leckerer Kuchen Anklang (ein großer Becher Kaffee und ein Stück hausgemachter Kuchen kosteten zusammen 4,20 €). Thea war vom Tourenleiter über den Besuch der Radfahrer informiert und hatte mengenmäßig vorgesorgt.

Auf dem Heimweg schien die Sonne wieder. Es ging auf einem etwas holprigerem Weg duch das Naturparadies Ekener Moor, wo die ADFC’ler sich auch Zeit für den Besuch des Moorlehrpfades (Achtung: Moorleiche gefunden) nahmen. Weiter ging die Tour auf glattem Asphalt nördlich von Portsloge in Richtung der Bahnstrecke Oldenburg-Westerstede und dann an den Bahngleisen entlang bis Oldenburg.

Markus hatte die Tour flott geführt, was von den Teilnehmern positiv angenommen wurde. Dadurch traf die Gruppe eine Stunde früher, schon um 16:00 Uhr am Drögen-Hasen-Weg ein. Die meisten Teilnehmer nutzen nach Auflösung der offiziellen ADFC Tour die eingesparte Zeit um in einem lokalen, beliebten Biergarten ihre Socken bei einem Bier oder einer Tasse Tee und schönstem Sonnenschein nachzutrocknen. Inklusive der unterhaltsamen Pausen ist die Gruppe zwischen 9 und 16 Uhr vier Stunden aktiv gefahren und hat dabei 80 km zurückgelegt (knapp unter 20 km/h im bewegten Schnitt) und der radelnde Reporter hat laut Garmin dabei brutto 2600 Kalorien verbraucht.

Diese abwechslungsreiche Tour ist wirklich empfehlenswert und sehr gut zu fahren, die GPS Daten können hier - http://connect.garmin.com/activity/590430094 - eingesehen werden. Auch am kommenden Sonntag (21.09.2014) bieten die ehrenamtlichen Tourenleiter vom ADFC Oldenburg wieder ein tolles Programm: Eine Tour um die herbstliche Stimmung entlang verschiedener Flüsse und Kanäle zwischen Leer und Oldenburg zu genießen und ein weiteres Tourenangebot zu der am 21. September für Radfahrer zugänglichen Hochstraße in Bremen.

Klaas Brümann (mit Eingaben von Gabi und Anke W.)


Sonntagstour 07.09.2014

USA - Unser schönes Ammerland

Klaas schreibt: Am Sonntag den 7. September 2014 führte Irene M. die klassische “USA Tour”, Richtung Edewecht durch “Unser Schönes Ammerland”. Bis 9:30 Uhr hatten sich an einem schon herbstlich frischen aber trockenen Morgen siebzehn Radfahrer am Treffpunkt PFL zur ADFC Tagestour eingefunden. Sie waren überwiegend mit Tourenrädern ausgestattet, es waren aber auch zwei Liegeräder und ein flottes Klapprad dabei. Die Route begann entlang Oldenburgs erster Fahrradstraße (Haareneschstrasse) und verlief dann im weitesten Sinne parallel, teils direkt entlang der Bahnstrecke, mit einer kurzen Pause bis kurz vor Bad Zwischenahn. Dann führte Irene die Gruppe west-südwestlich nach Ekern, wo wir an einem Rastplatz mit Unterstand nach einer guten Stunde Fahrt eine Frühstückspause einlegten. Das milde, trockene Wetter wurde sonniger, so daß nach der Pause die Optimisten ihre Sonnenbrillen trugen.

Die Gruppe überquerte die “Aue - Godensholter Tief” und radelte durchs Fintlandsmoor nach Karlshof am See, ausgestattet mit Umkleide und Toiletten. Trotz eines platten Reifens waren wir durchaus zügig voran gekommen und hatten Zeit für eine Pause. Hanna und Georg nutzten den schönen Badesee zum schwimmen. Auch wenn während dieser Pause eine kleine Regenwolke aufzog, wurden doch nur die beiden wackeren Schwimmer naß.  

Weiter ging es zum “29. Brauchtumstag an der Howieker Wassermühle”, wo die Radler um 13 Uhr eintrafen und umfangreiche Fahrradstellplätzen vorfanden. Die Teilnehmer hatten dann eine Stunde Zeit sich Ammerländer Brauchtümer anzusehen, wie Brot backen und Korn dreschen. Auf dem Klüngelmarkt erwarben einige Radler Produkte wie Pflanzen, Wohnungs- und Gartendekoration oder lokal produzierten Schafskäse direkt vom Bauern. Das gute und günstige Angebot an gegrillter Bratwurst, Pommes Frites, Kuchen, Kaffee und Bier wurde von Teilnehmern auch in hohen Tönen gelobt. Um 14 Uhr ging die Reise dann weiter, nun mit etwas mehr Gewicht und Gepäck.  

Das Wetter wurde milder und der Wind ließ nach. Über Torsholt, Rostrup, Dreibergen und Gristede ging es nach Wiefelstede und dann in südlicher Richtung weiter über Nuttel, Bokel nach Borbeck zur Kaffeepause im “Dörpshus Borbeck” des Heimat- und Ortsbürgervereins Borbeck, wo es Kaffee und guten Kuchen und Eis gab.

Nach der Kaffeepause ging es weiter auf Nebenstraßen nach Ofenerfeld, Alexanderfeld, “Am Stadtrand”, über den Großmarkt, dann an der  Bahnlinie entlang südlich bis zum Bürgerbuschweg, wo sich die Gruppe kurz nach 17 Uhr auflöste. Sigrid und Klaas vervollständigten die Rundfahrt noch bis zum PFL, wo wir 85km gefahren waren und der radelnde Reporter laut Garmin 2.700 Kalorien verbrannt hatte, was die Kaffee- & Kuchenpausen doch gleich in einem anderen Licht erscheinen läßt.

Irene hat eine lebhaft Gruppe durch schöne Landschaft geführt, und mit Badesee und Brauchtumsmarkt zusätzliche Reize geboten.

Die Route und GPS Daten der “USA Tour” können hier eingesehen werden: http://connect.garmin.com/modern/activity/585036877

Klaas Brümann


Feierabendtour 05.09.2014

Eine Feierabendtour im September

Klaas schreibt: Die ADFC Freitags Feierabendtour für schnelles Tempo war fälschlicherweise in der lokalen Presse und mit Bild als gemütliche Tour annonciert worden. Am Feierabendtouren-Treffpunkt am Stautorkreisel und Hafen fanden sich dann am sonnigen, 22° C warmen Abend des 5. Septembers 25 Radfahrwillige ein.

Anke W. führte die Gruppe Richtung Metjendorf und auf guten Fahrbahnen fuhren wir bald Geschwindigkeiten über 20km/h. Leider hatten sich einige wenige Teilnehmer auf ruhigeres Tempo eingestellt und meldeten sich wie abgesprochen beim Schlußfahrer Werner ab. Ich hoffe sie probieren einmal eine der ruhigeren Feierabendtouren die im vierzehntägigen Wechsel an Dienstagen und Donnerstagen stattfinden.

Über Borbeck und Bokelburg ging es in sportlichem Tempo südlich am Rasteder Schloßpark und dem Eichenbruch vorbei, ohne daß die Gesprächigkeit der Teilnehmer allzu sehr unter dem sportlichen Tempo litt. Im “Himmel” kurz vor Loy hatten wir gut die Hälfte der Strecke hinter uns und die 21 Teilnehmer legten eine Pause ein.

Der Rückweg bot einen schönen Blick über das Ipweger Moor in der Abendsonne. Es ging, bis auf einen in Renovierung befindlichen Streckenabschnitt, flott Richtung Wahnbek, dann nach süden und am Ohmsteder Friedhof vorbei, uüber Hochheiderweg, bis zur Ehnernstrasse wo sich einige Teilnehmer schon verabschiedet hatten. Insgesamt hat uns Anke W zwischen 18 Uhr und 20:20 Uhr über 40 km schöne Oldenburger Umgebung geführt (und laut Garmin hat der Author dieser Zeilen dabei etwa 1.400 Kalorien verbrannt). Die Route kann online unter http://iitm.be/FrTour140905 eingesehen werden.

Neun Teilnehmer fanden sich nach der Tour noch beim Phoenix ein, um eine Erfrischung zu sich zu nehmen und die Unterhaltungen bis eine Stunde vor Mitternacht fortzuführen.

Die nächste und letzte sportliche Freitags Feierabendtour (Tempo 20-24 km/h) des Sommers 2014 findet am 19. September statt. Start wie üblich um 18 Uhr ab Stautorkreisel (Hafenseite).

Klaas Brümann

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